von Ilten

Stammsitz Ilten, ö. Hannover


New Wapenbuch 1605

Seite 185, Nr. 5

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

2. Teil, Spalte 489

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 164

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IV, 571

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 9

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1903-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 45, 126


»Ilten.  Lutherisch. - Lüneburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Lehrte, der mit Jordanus de Ilten 1227 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Hannover Nr. 146) zuerst erscheint. - W.: In Blau 2 flüchtige golden-behalsbandete silberne Windhunde übereinander.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein solcher Windhund vor einem mit einem natürlichen Pfauenwedel besteckten blau-silbern umwundenen Schafte.«  (S. 238, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Ilten.  Lutherisch. - Preußen (Hannover). - Lüneburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Lehrte, der mit Jordanus de Ilten in einer Urkunde des Domstiftes Hildesheim 1227 zuerst urkundlich erscheint. - W.: In Blau zwei flüchtige silberne Windhunde mit goldenen Halsbändern übereinander; auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein solcher Windhund vor einem mit einem Pfauenwedel besteckten blau-silbern-umwundenen Schafte.«  (S. 396, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 4. Jg. 1903)

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»Ilten.  Altes, lüneburgisches Adelsgeschlecht, welches den gleichnamigen Stammsitz im Celleschen schon 1234 inne hatte, nächstdem 1297, 1314 u. 1355 urkundlich auftritt, im Calenbergischen bereits 1315 Nienhagen u. Langenhagen, 1369 Wulferode, 1398 Ebbingerode und 1500 Gestorf besass, nach Westphalen u. Rheinhessen kam und auch dem fränkischen Rittercanton Rhön-Werra einverleibt wurde. - Werner v. I. war 1587 Domherr zu Minden, Ernst v. I. 1690 münsterscher Oberst u. Ernst August v. I., k. pr. Regierungsrath zu Minden, erhielt 1717 die Anwartschaft auf das Drostenamt zu Petershagen.  Später haben von den Sprossen der Familie, welche im Königr. Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel der calenbergischen Landschaft gehört und vier Güter in Gestorf besitzt, Mehrere in der kur- u. k. hannov. Armee gestanden.  Thomas Eberhard v. I. übernahm 1745 als General-Lieutenant das Commando über die kurhannoverischen Truppen und Wilhelm v. I. lebte 1852 als k. hannov. Hauptmann a. D.  In der k .k. Armee stand in neuester Zeit Hermann v. I. als Rittm. im 2. Dragoner-Regimente.«  (S. 571, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, 4. Band, 1863)

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»von Ilten, Uradel.  Die Familie gehört zu dem landsässigen Adel und besitzt vier Güter in Gestorf im Calenbergischen.  Sie erscheint schon 1297, 1314 und 1355 in Urkunden; der älteste Calenbergische Lehnbrief ist von 1500.«  (S. 164, Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840)

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»Jlten,  Eine alte vornehme adeliche Familie im Braunschweigischen, von welcher man aus Pfeffingers Braunschweig. Hist. P. III p. 313 zuerst anzuführen weiß Casparn von Jlten, der An. 1636 zu Schatz-Sachen und Ausschuß von der Landschafft Mitverordneter gewesen, und darauf An. 1639 den Landtags-Abschied mit unterschrieben: s. l. c. 346.  Zu unsern Zeiten hat sich Thomas Eberhard von Jlten unter den Chur-Hannöverischen Truppen durch seine Bravouren im Kriege mit Bayern und Franckreich hervor gethan.  An. 1719 war er unter den Kreis-Truppen in Mecklenburg General-Adjutant.  An. 1742 erhielt er als General-Major das Gouvernement von Hameln, An. 1745 aber übernahm er als General-Lieutenant das Commando über die Chur-Hannöverische Truppen, nachdem der General von Wendt, hohen Alters wegen, solches niederlegte.«  (p. 489, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 2. Teil, 1747)


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